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Virtuelles Wasser ist jene Menge an Wasser, die benötigt wird, um ein Produkt herzustellen. Konkret: um ein Kilo Kartoffeln zu erzeugen, sind 500 Liter Wasser erforderlich. In einer Tasse Kaffee stecken 140 Liter Wasser, ohne die es keine Kaffeebohnen und keinen Herstellungs- und Verteilungsprozess gäbe. Hinter einem Kilo Fleisch verbergen sich nicht weniger als 16 Kubikmeter Wasser – ebenso viel wie in einem Auto, bei dessen Herstellung diese Menge verbraucht wird. Virtuelles Wasser ist unsichtbar in praktisch allen Produkten eingebettet enthalten.
(J.A. Allan, London 1994, Dr. A. Grohmann, Berlin, 2006)

Wissenschaft und Kunst Diese bildlich-komplexe Sichtweise hat nicht nur der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ökologische und ökonomische Zusammenhänge auf globaler Ebene ermöglicht, sondern ist zu einem faszinierenden und wichtigen gesellschaftlichen Thema des 21. Jahrhunderts geworden.

Der Blick auf das unsichtbare Wasser eignet sich hervorragend für eine künstlerische Umsetzung, ohne dabei den wissenschaftlichen Kontext verlieren zu müssen und bietet somit eine gute Grundlage für den fruchtbaren und kreativen Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft:
art meets science.

Die Austellung im Forum Kunst und Architektur in Essen: » die Ergebnisse